Pflegende Angehörige

Durch meine langjährige Berufserfahrung als Altenpflegerin und aus Kursen für Pflegende Angehörige weiß ich aus vielen Gesprächen, dass die Entscheidung, Angehörige selbst zu pflegen oder professionelle Hilfe zu beauftragen, häufig konfliktreich getroffen wird.

Unsicherheiten und Fragen entstehen: Was ist, wenn die Senioren sich absehbar nicht mehr alleine zu Hause versorgen können? Wie spricht man das Thema Unterstützung an? Was kann und was will man anbieten? Was bedeutet das für das eigene Leben? Wie verändert sich das Verhältnis zu den eigenen Eltern? Oder zum Partner, zur eigenen Familie? Wie kann man den nächsten Lebensabschnitt der Senioren begleiten? Wie geht man mit eigenen und bei der anderen Person evtl. bestehenden „Widerständen“ um?

Ergänzend zu den schon bestehenden Pflege-Beratungsinstitutionen, in denen pflegespezifisch und sozialrechtlich beraten wird, möchte ich Ihnen psychologisch unterstützend zur Seite stehen. Ich möchte Menschen einladen, rechtzeitig und am besten mit den betreffenden Angehörigen zusammen zu überlegen, wer welche Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen hat. Lässt sich das realisieren, fühlen sich alle wohl dabei!

Ziel ist es, möglichst früh einen Fahrplan zu entwickeln, wie sich im Falle eines Falles der/die Einzelne verhalten möchte, Ideen zu entwickeln, wie diese Vorstellungen in das eigene (familiäre) Umfeld zu integrieren sind und mit den Senioren frühzeitig ins Gespräch über beiderseitige Vorstellungen zu kommen. 

Dieses Angebot bezieht sich auch auf die Lebenssituation von Menschen, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind.

Senioren

Sind Sie selbst in der Situation, dass Sie sich Hilfe suchen müssen? Wollen Sie klären, ob und in welcher Form Sie aus Ihrem Sozialen Netzwerk Hilfe annehmen? Soll es professionelle Hilfe sein? Was genau benötigen Sie, was ist machbar? Wenn Sie wertneutrale Informationen und Unterstützung möchten, dann stehe ich Ihnen gern mit meinen Kenntnissen zur Verfügung.